Diskussion: Wohnraum für alle in Münster

Otto Reiners (Fraktionsvorsitzender Grüne Ratsfraktion), Niklas Haarbusch (Kaktus) und Ulla Fahle (Mieter/innen-Schutzverein Münster) diskutierten, wie die Probleme des Münsteraner Wohnungsmarktes gelöst werden können.

Am Donnerstagabend haben wir gemeinsam mit zahlreichen interessierten Menschen bei unserer Podiumsdiskussion in der Alexianer Waschküche über die Wohnraumproblematik in Münster und die Notwendigkeit einer Milieuschutzsatzung diskutiert. Dabei mahnt Ulla Fahle vom Mieter/innen-Schutzverein Münster: „Wir brauchen Wohnraum für alle Menschen und nicht nur für die, die sich die enormen Preise leisten können“. Sie kritisiert die Ablehnung der Milieuschutzsatzung im Rat. Otto Reiners, Sprecher der Grünen Ratsfraktion, weist die Vorwürfe zurück und erinnert, dass mithilfe des Umwandlungskatasters „die Grünen versuchen der Milieuschutzsatzung den Weg zu bereiten, um sie rechtssicher einführen zu können.“ Wie viel Sicherheit notwendig und unter Umständen jetzt schon gegeben werden kann, verbleibt ein offener Streit. „Leider läuft die Zeit davon“, betont Ulla Fahle nachdrücklich. Insgesamt ist die Milieuschutzsatzung nur ein Mittel, den Wohnungsmarkt in Münster zu regulieren, aber „man muss alle wohnungspolitische Instrumente ziehen und darf sie nicht gegeneinander ausspielen“, resümiert Otto Reiners.
Der Kaktus macht sich weiterhin dafür stark, alle möglichen Mittel zu ergreifen, bezahlbaren Wohnraum in Münster zu schaffen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.