IMPRESSUM  
jung. gruen. stachelig.gruene
jugend
      
      
      
      

Greencamp

Hier die Einladung zu unserem aktuellen Greencamp

Sommer Sonne Politik

Wie jedes Jahr veranstaltet die Grüne Jugend Münster, der Kaktus, auch diesen Sommer wieder das Greencamp. Das gemütliche Zeltlager mit viel Spaß, Spiel und Input findet dieses Jahr vom 25. bis zum 27. Juni auf dem bewährten Biobauernhof Borghoff statt.
Hier wollen wir mit möglichst vielen jungen Grünen aus dem Münsterland, NRW, Deutschland und der Welt zelten, grillen und vor allem diskutieren und lernen. Diesmal zum Thema Green New Deal.

In einer lockeren Atmosphäre möchten wir uns und euch mit Hilfe von ReferentInnen und Workshops einen Überblick über Grüne Wirtschaftspolitik verschaffen und eigene Ideen und Lösungsansätze finden, die unsere Meinung vielleicht ein bisschen weiter in die Welt transportieren können. Selbstverständlich soll neben der ganzen Politik auch das Soziale nicht auf der Strecke bleiben. Dazu gehört das gemeinschaftliche Grillen und Singen am Lagerfeuer, Fußballturniere, Spiele, Schwimmen und vieles mehr.

Der Green New Deal als Ausweg aus der Krise

„Mit Grüner Marktwirtschaft gegen Markt- und Politikversagen“ - „Grüner New Deal schafft Arbeitsplätze“ - „Für ein sozial-ökologisches Investitionsprogramm“ - „Grüne gehen in die Offensive!“ - So lauten einige Schlagworte zum Green New Deal aus dem Beschluss der Bundesdeligiertenkonferenz im November 2008.
„Die Finanzmärkte an die grüne Leine legen – Ein neues Fundament für unsere Wirtschaft – Ein neuer sozialer Ausgleich“, heißt es in der Broschüre von Sven Giegold und Reinhard Bütikofer (beide sind Mitglieder des Europäischen Parlaments).
Doch was steckt eigentlich hinter diesen Schlagwörtern und Phrasen? Wie lässt sich Ökologie und Ökonomie zu einer grünen Wirtschaftspolitik sinnvoll verbinden? Was bedeutet der Green New Deal konkret?
Und schließlich: Ist der Green New Deal überhaupt in der Lage die Wirtschaft ausreichend zu fördern – oder geht er wiederum ökologisch gar nicht weit genug?

In einer lockeren Atmosphäre möchten wir uns und euch mit Hilfe von ReferentInnen und Workshops einen Überblick über Grüne Wirtschaftspolitik verschaffen. Dann möchten wir gerne mit euch in die Diskussion gehen, ob der Green New Deal unseren Vorstellungen von Wirtschaft und Ökologie entspricht und am Ende eigene Ideen und Lösungsansätze finden, die unsere Meinung ein bisschen weiter in die Welt transportieren können.

Selbstverständlich soll neben der ganzen Politik auch der Spaß und das Soziale nicht auf der Strecke bleiben: Schließlich treffen wir uns zum campen! Dazu gehört natürlich auch das gemeinschaftliche Grillen und Singen am Lagerfeuer, Fußballturniere, Spiele und vieles mehr. Vergesst also nicht euer Zelt, Schlafsack, Matratze, Geschirr, Badehose, Musikinstrumente und alles was man sonst noch für ein gelungenes Zeltwochenende braucht mitzubringen. Was ihr nicht mitbringen müsst ist Essen. Für ausreichende Verpflegung und Getränke ist gesorgt (natürlich vegetarisch!).

Man erreicht den Bauernhof ab dem Hbf Münster mit dem Bus 11 Richtung Tannenhof (Achtung: nicht R11) Haltestelle: Erika Weg/WDR danach noch ca. 1 km Fußweg. Zur Not steht auch ein Abholservice zur Verfügung.

Übrigens: Mitglieder der GJ NRW können sich die Fahrtkosten nach den üblichen Regeln (Bahncard 50 - Tarif, Anträge auf www.gruene-jugend-nrw.de) von der GJ NRW erstatten lassen.

Wir freuen uns auf dich!

Wenn du kommst dann melde dich bitte per Post oder E-Mail an.
Das Anmeldeformular findest du hier: http://www.kaktus-muenster.de/download/anmeldeformular2010.doc

Bitte gebt auch an wie lange ihr bleiben wollt, damit wir bzgl. des Essens besser planen können. Es ist natürlich auch möglich, unangemeldet mal vorbei zu schauen oder nur einen oder zwei Tage mitzumachen.

In Kürze:
Beginn: Freitag 25. Juni ab 18 Uhr
Unkostenbeitrag: 10 Euro für Mitglieder der Grüne Jugend, alle anderen 20 Euro
Ende: Sonntag vormittag
Anmeldefrist: Bis 22. Juni
Barrierefrei: Weitestgehend, genaue Infos unter info[at]kaktus-muenster.de
Wo?

Da, keine Bange, Abholservice vom Bahnhof steht notfalls bereit:


Größere Kartenansicht

 



 

 


Der Ablaufplan:

Freitag:
Aufbau ab 15 Uhr (circa...)

Beginn 18 Uhr
Platz für 1 Referent (entweder Einführung in die Wirtschaftsthematik oder Blockadetraining) bis 20 Uhr. Dabei: Pizzabestellung!
20.30 Uhr: Fußball im Fernsehen - Testübertragung für Samstag!

Zudem Lagerfeuer.


Samstag:
Beginn um 10 Uhr (circa)
Referent (Green New Deal allgemein) bis 13 Uhr mit Pausen
Pause bis 14 Uhr
Platz für 1 Referent bis 16 Uhr (Blockadetraining oder konkrete Beispiele Wirtschaft)
16 Uhr: 1* Viertelfinalspiel und andere Aktivitäten nach Lust und Laune
abends Grillen

Sonntag:
Aufstehen, Frühstücken, Abbauen.



Bericht vom Greencamp 2009

Starten wir den diesjährigen Bericht vom Greencamp vielleicht unorthodox mal mit dem, was nicht geklappt hat: Die eingeladene Barbara Steffens, MdL, war leider kurzfristig erkrankt und auch sonst hatten wir ein wenig mit dem Terminplan unserer ReferentInnen zu kämpfen. Ebenfalls nicht geklappt hat die Mobilisierung von anderen jungen Grünen aus dem Umkreis – vielleicht hat der Wahlsommer unsere Altersgenossen zu stark geschlaucht. Und drittens: Das eigentliche Thema des Greencamps – Genderpolitik – geriet ein wenig in den Hintergrund. Damit kommen wir zu den Dingen die geklappt haben: Obwohl sich also aus anderen junggrünen Gruppen dieses mal leider niemand zu uns verirrte waren wir alles andere als unter uns! Ebenfalls anwesend waren 27 Gäste aus Kanada und Belgien. Dementsprechend gab es dann auch viele andere Gesprächsthemen und Beschäftigungsmöglichkeiten als wir geplant hatten. Wie war es dazu gekommen? Monate zuvor hatten wir eine Anfrage einer Organisation namens „Global Agents For Change“ erhalten, die für das erste Juliwochenende eine Unterkunft in Münster suchten – genau das Wochenende, an dem wir auch unser Greencamp geplant hatten. Die Global Agents (oder kurz GAFC) sind eine Gruppe von Spenden sammelnden RadfahrerInnen, die unter anderem auch auf einer Tour von Amsterdam bis Istanbul auf ihre Hilfsprojekte in Entwicklungsländern aufmerksam machen und dabei möglichst viel Geld sammeln wollen. Auf dem Weg nach Istanbul kommen sie regelmäßig auch durch Münster – und dieses mal zu uns. Wir haben dann entschieden to switch the camp-language into english und stellten schon bald fest, dass wir unglaublich interessierte und engagierte Gäste hatten. Ein besonderer Glücksfall für uns, hatten wir doch schon gar nicht mehr mit den RadfahrerInnen gerechnet, wegen einer falschen Emailadresse kam nämlich zunächst lange keine Antwort vom jenseitigen Atlantik. Unglaublich war dieses Jahr auch das Wetter – tagsüber Sonnenschein bis zum Abwinken und abends eben genau so kühl, dass mensch gut schlafen konnte. Wer denn schlafen wollte, denn das Lagerfeuer lud die ganze Nacht zum Verweilen ein. Fazit: Das Greencamp 2009 hat sich gelohnt – gerade weil alles anders lief als geplant. Wer übrigens die Menge der Spiegelstriche in diesem Artikel durchzählt kommt exakt auf die Menge der zunächst eingeplanten Veranstaltungen, die leider (größtenteils ohne unser Verschulden) ausfallen mussten. Da wir genug Ersatz auftreiben konnten sind wir trotzdem zufrieden und wünschen uns fürs nächste mal trotzdem mehr Glück!

Foto vom Greencamp 2009



Zum Seitenbeginn