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Der Kaktus – Grüne Jugend Münster solidarisiert sich mit Volker Beck angesichts der aktuell gegen ihn erhobenen Vorwürfe des Drogenbesitzes. Auch wenn sich der Verdacht erhärten sollte, schmälert das nicht die großen Verdienste, um die er sich in seiner seit mehr als 20 jährigen Tätigkeit im Deutschen Bundestag verdient gemacht hat. Insbesondere sein Engagement in zwei Bereichen fand nicht nur innerparteilich große Anerkennung: Zum einen engagierte er sich beharrlich für die Rechte von LGBTI*-Personen. Er setzte sich für ihre Akzeptanz und Toleranz in der Gesellschaft und gegen ihre Diskriminierung ein. Zum anderen vertiefte er in seiner Funktion als Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe die Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Besonderen Einsatz zeigte er damit einhergehend auch in seinem Engagement gegen jede Form von Rassismus und Antisemitismus im Besonderen.

Mediale wie parteipolitische Schmutzkampagnen, die Volkers mutmaßlichen Drogenbesitz in Verbindung mit der politischen Instrumentalisierung von Drogen im Dritten Reich bringen oder in irgendeiner Weise versuchen, die genannten Vorwürfe für Wahlkampfzwecke zu missbrauchen, verurteilen wir scharf! Dies wird weder Volkers Verdiensten noch den Anforderungen eines politisch sachlichen Stils gerecht.

Die Sprecher*innen der Grünen Jugend Münster, Leon Herbstmann und Kira Feldeisen, ergänzen zu den Vorfällen und Volkers Entscheidung: „Volker Beck ist ein Grüner, der nicht nur gemeinsam mit der Grünen Jugend für politische Inhalte kämpft, sondern sie auch auf die große politische Bühne trägt. Dafür, aber auch für seine sonstige Arbeit, möchten auch wir uns, als Kaktus – Grüne Jugend Münster, mehr als nur bedanken! Und so sehr wir Volkers Entschluss bedauern, sollten wir uns jetzt erst recht für unsere und seine Inhalte einsetzen – gerne weiterhin auch mit Volker an unserer Seite, in welcher Funktion dann auch immer.“