Nachdem die Jungen Europäischen Föderalisten den Europakandidaten der rechtsradikalen AfD auf ihr Podium der EU-Wahlarena eingeladen hatten, kündigte das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ eine Protestveranstaltung gegen diese Politik an.

Das Podium in der Aula des Schlosses diskutierte über Positionen wie Rassismus, Faschismus und Antifeminismus und erkannte sie so nicht als indiskutable Gefahren unserer Demokratie und Gesellschaft an.

Viele aufrichtige DemokratInnen* und AntifaschistInnen* füllten den Hörsaal der Protestveranstaltung und machten ihrem Unmut lautstark Luft, obwohl politisch Andersdenkende in der Veranstaltung von AfD-Leuten, auch in Münster, immer wieder gewalttätig angegangen wurden.

Eine Auswahl von verschiedenen Organisationen und Initiativen erklärten die Gefährlichkeit der neuen, rechten Strukturen und Parteien in Europa. Es wurde aufgezeigt, dass die extreme Rechte an vielen Stellen konsequent unsere Demokratie untergräbt und die progressive Gesellschaft angreift.

Veranstaltungen wie die Wahlarena der JEF sind für einen europaweiten Rechtsruck mitverantwortlich. Wer heute gegen Nationalismus diskutiert, muss sich morgen für seine Ablehnung von Schießbefehlen rechtfertigen.

NR