Am Dienstag Abend verbrannte eine Gruppe von Menschen unter lauten Rufen eine Flagge des Staates Israel vor der Synagoge Münsters. Glücklicherweise konnten sie schnell gestoppt werden. “Dieser offen antisemitische Vorfall ist erschreckend. Die aktuellen Ereignisse in Israel und Gaza werden zum Anlass genommen, um dem Judenhass freien Lauf zu lassen. Mit Kritik an der Politik Israels hat das absolut nichts zu tun.”, so Laura Protzmann, Sprecherin der Grünen Jugend Münster.
Der Vorfall zeigt leider erneut, dass Jüdinnen*Juden in Deutschland nicht sicher vor Antisemitismus sind. Die Grüne Jugend Münster erklärt sich solidarisch mit der Jüdischen Gemeinde Münsters.
Währenddessen steht Münsters Parternerstadt Rishon LeZion, wie viele andere Teile Israels, unter Beschuss durch Raketen der Terrororganisation Hamas. “Israel hat ein Existenzrecht und das Recht sich zu verteidigen. Unsere Gedanken sind bei unseren Freund*innen in Rishon Le Zion, sowie bei allen Menschen, die durch die eskalierende Gewalt ihr Leben verloren haben. Es ist offensichtlich, dass unter der aktuellen Eskalation vor allem Zivilist*innen auf allen Seiten leiden ohne dass sie eine Lösung des Konflikts wahrscheinlicher macht.”, ergänzt Jan Wiemers, Sprecher der Grünen Jugend Münster
Am Sonntag, 16. Mai, wird es um 15 Uhr eine Kundgebung auf dem Prinzipalmarkt Münsters geben. “Wir unterstützen den Aufruf des JuFos der DIG und des Jugendbündnis gegen Antisemitismus (am Sonntag) gemeinsam für Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde und mit Israel auf die Straße zu gehen.”, so Jule Dahlhaus, Sprecherin der AG Antifaschismus.